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Verstanden

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Zwetschkenfleck mit Streuseln

ca. 40min
Zwetschkenfleck mit Streuseln

Zutaten

400 g Mehl, 1 Pkg. Germ, ca. 1/4 l Milch, 80 g Butter, 80 g Zucker, 3 Dotter, 1 Pkg. Vanillezucker, 1 Prise Salz, Schale von 1/2 Zitrone, ca. 1 kg Zwetschken

Streusel
100 g Mehl, 50 g geriebene Nüsse, 70 g zerlassene Butter, 60 g Zucker, 1 MSP Zimt, 1 Prise Salz

Zubereitung

Mehl (gleich salzen) in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde machen. Dort Germ verbröseln, mit wenig Zucker und lauwarmer Milch verrühren und kurz gehen lassen. Inzwischen Butter, Zucker, Dotter, Vanillezucker und Zitronenschale verrühren und diese Masse zum Mehl geben. Nun einen geschmeidigen Teig kneten. Diesen bis aufs doppelte Volumen an einem warmen Ort gehen lassen.

Zwetschken entkernen und je nach Größe halbieren oder vierteln.

Für die Streusel die zerlassene Butter mit den trockenen Zutaten abbröseln.

Den Germteig mit dem Nudelwalker blechgroß ausrollen. Die Zwetschken darauf verteilen und mit den Streuseln bestreuen.
Im Backrohr bei 180°C ca. 20 Minuten backen.

Wissenswertes über die Zwetschke

„Das ist der Daumen, der schüttelt die Pflaumen…“ So heißt es in einem bekannten Kinderreim. Aber sollte es nicht eigentlich „Zwetschke“ heißen? Oft werden die Begriffe Pflaume und Zwetschke synonym verwendet, aber Zwetschke ist Zwetschke und Pflaume ist Pflaume. Auch die geographische Lage spielt bei der Namensgebung eine Rolle. So nennt man die violetten Früchte in Süddeutschland Zwetschge und in Österreich Zwetschke.

Pflaumen gehören zu Gattung Prunus und zur Familie der Rosengewächse. Zwetschken sind eine Unterart genauso wie die Mirabelle, Ringlotte oder die Japanische Pflaume. Die Früchte unterscheiden sich in Größe, Farbe, Form, Konsistenz, Aroma, Steinlösbarkeit und Reifezeit voneinander.
Gerade die Zwetschke und die Pflaume sind sich von der Farbe sehr ähnlich und werden daher gerne verwechselt. Unterschieden kann man die beiden am besten anhand des Fruchtfleisches, des Geschmacks und der Form. Pflaumen sind eher rundlich, haben ein weiches Fruchtfleisch und der Stein lässt sich oft nur schwer lösen. Zwetschken hingegen sind länglich, tiefblau und haben eine charakteristische längsseitige Bruchnaht. Das Fruchtfleisch ist fest und der Stein löst sich leicht.

Zwetschken haben von Ende Juli bis Ende Oktober Saison. Am besten schmecken die Früchte frisch vom Baum. Die Wachsschicht, die die Früchte umgibt und einen mehligen Film beim Pflücken auf den Fingern hinterlässt, sollte dem Genuss hierbei keinen Abbruch tun. Sie schützt die Früchte vor zu schnellem Altern bzw. Austrocknen und kann bedenkenlos abgewischt und verzehrt werden.

Reife Zwetschken sind besonders aromatisch, deshalb sollte man hier wirklich Geduld haben, bis der optimale Erntezeitpunkt erreicht ist. Danach muss die Verarbeitung aber schnell gehen. Zwetschken reifen nach der Ernte nach und sind deshalb nur wenige Tage, am besten gekühlt, haltbar.

Getrocknete Zwetschken sind ein altbewährtes Hausmittel gegen einen trägen Darm. Das liegt am nennenswerten Sorbitgehalt der Früchte, der bei getrockneten Zwetschken besonders hoch ist.
Frische Zwetschken enthalten zum größten Teil Wasser, weiteres liefern sie zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente. Ihr Vitamingehalt reiht sich im Vergleich zu anderen Obstsorten eher im Mittelfeld ein. Erwähnenswert sind aber das immunstärkende Vitamin C, das hautschützende Provitamin A und die nervenstärkenden B-Vitamine. Ihren leuchtend violetten Farbton erhält die Zwetschke durch sogenannte Anthocyane. Diese Farbstoffe zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen mit antioxidativer Wirkung. Sie schützen den Körper vor freien Radikalen und damit die Zellen vor Schädigung. Vorwiegend kommen diese Pflanzeninhaltsstoffe in der Schale vor.

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