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Online-Regionalitätswoche

10.06.2020 13:35
Online-Regionalitätswoche

Fünf Tage im Zeichen regionaler Lebensmittel

Von 29. Juni bis 3. Juli haben die Ernährungs-Expertinnen der Landwirtschaftskammer Andrea Muster, Eva-Maria Lipp, Elisabeth Pucher-Lanz, Stephanie Riedler und Nicole Zöhrer zur Online-Regionalitätswoche ausgerufen. Von Montag bis Freitag steht jeder Tag im Zeichen eines anderen Produktes: Fleisch, Milch, Obst und Gemüse, Getreide sowie kulinarische „Innovationen“ stehen hier am Programm.

Rund um diese Schwerpunktthemen gibt es vieles zu erfahren: Bäuerinnen geben per Video einen Einblick in ihre Arbeit am Hof, Expertinnen steuern fundiertes Fachwissen bei. Abends kann man gemeinsam mit den Profis aus der FrischenKochschule via Live-Stream Köstlichkeiten in der eigenen Küche zubereiten.

Fleisch: Montag, 29. Juni

In Zusammenhang mit ausländischem Fleisch werden den Konsumenten immer wieder Bilder gezeigt, die verstören. Wie gut Mensch und Tier sich jedoch tatsächlich verstehen können und was gelebtes Tierwohl bedeutet, zeigt Barbara Friedam auf ihrem Styria Beef-Betrieb in Frohnleiten. Dass sich tierfreundliche, regionale Haltung auch auf die Fleischqualität niederschlägt, versteht sich von selbst. Und das freut auch Andrea Muster, Teamleiterin der Online-Regionalitätswoche: „Es ist großartig, dass unsere Bäuerinnen mit soviel Liebe und Engagement ihre Arbeit am Hof erledigen. Und zusätzlich nehmen sie sich auch oft noch Zeit dafür, sich als Funktionärinnen ins Zeug zu legen, um ihren Berufsstand zu vertreten.“

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Milch: Dienstag, 30. Juni

“Hart für etwas zu arbeiten, das man liebt, nennt man Leidenschaft! Deshalb mit Herz und ganzer Kraft für unsere Landwirtschaft“ – das ist das Motto von Milchbäuerin Eva König aus Weißkirchen.
Sie zeigt in ihrem Video, wie die Milch von den Kühen in unsere Kühlschränke wandert, sie vermittelt bei Führungen in der regionalen Molkerei interessantes Wissen rund um die Milch und gibt im Rahmen von „Schule am Bauernhof“ Kindern Einblick, wie Landwirtschaft „funktioniert“. Stephanie Riedler, zuständige Fachberaterin für „Schule am Bauernhof“ meint dazu voll Überzeugung: „Wir müssen bei den Konsumenten von morgen beginnen, um echtes Bewusstsein für regionale Lebensmittel zu schaffen!“

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Getreide: Mittwoch, 1. Juli

Das tägliche Brot ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Längst sind wir es gewohnt, aus einer Fülle von unterschiedlichen Backwaren auszusuchen. Kaum bewusst ist jedoch der enorme Aufwand, den unsere Landwirte dafür betreiben müssen, bis das Mehl für unser tägliches Brot verarbeitungsbereit ist. Die Biobäuerin und Brotbäckerin Monika Kappel macht daher die Konsumenten in ihrem Video auf etwas Wesentliches aufmerksam: „Vom Anbau des Getreides bis zum Zeitpunkt, an dem man mit diesem eigenen Mehl Brot backen kann, dauert es mehr als ein Jahr. Getreide braucht Zeit und Brot ebenso. Nicht zuletzt deshalb ist es auch so besonders wertvoll!“ Zum Mitbacken lädt an diesem Abend die steirische Brotikone Eva Maria Lipp.

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Obst & Gemüse: Donnerstag, 2. Juli

Die Werkstatt der Bäuerinnen und Bauern ist die freie Natur. So mancher Konsument sieht darin aber oft nur die wildromantische Seite und weniger etwa die witterungsbedingten Nachteile und Risiken, die „dank“ Klimawandel immer größer werden. Wie drastisch es sein kann, wenn das Wetter nicht mitspielt, zeigt ein Besuch bei der Obstbäuerin und Obfrau der steirischen Seminarbäuerinnen Grete Auer in Kumberg: „Als Obstbauern arbeiten wir unter freiem Himmel und sind daher sehr vom Wetter abhängig. Heuer haben wir beispielsweise auf rund einem Hektar Anbaufläche wohl nur 100 Stück Marillen zu ernten!“ Der Frost hat zugeschlagen! Aber, betont Diätologin Elisabeth Pucher Lanz, „ohne frisches Obst gibt es keinen optimalen Speiseplan.“

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Innovationen: Freitag, 3. Juli

Ohne Innovationen gibt es Stillstand. Deshalb machen sich unsere Bäuerinnen und Bauern immer wieder auf die Suche nach Neuem und stoßen dabei auf interessante noch unentdeckte Potenziale. Wie etwa Fritz Rauer aus Blumau, Obmann der Gemüsebauern: „Man braucht Mut dazu, immer wieder etwas Neues zu probieren – und man muss schließlich den Markt beobachten und zeitgerecht reagieren, um diesen auch beliefern zu können. So kam ich zu Sprossen und Keimlingen, aber auch zu alternativen Mehlen wie etwa von der Käferbohne oder der Aronia.“ Nicole Zöhrer, Ernährungswissenschafterin der Landwirtschaftskammer, nennt viele dieser innovativen Lebensmittel übrigens gerne „Steirisches Superfood“. Dazu gehören auch der steirische Kren und der Kürbis.

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