Versandkosten

Die Versandkosten richten sich nach der Größe der Bestellung und dem Land, in das geliefert wird. Die Kosten werden individuell erhoben (mind. 3,50 €) und sind nicht im angeführten Preis inkludiert.

Für Bestellungen die sich nur aus digitalen Produkten zusammensetzen fallen keine Versandkosten an.

Verstanden

00-80249200-1614610336.jpeg

Lebensmittel der Woche: Grazer Krauthäuptel

19.04.2021 07:08
Lebensmittel der Woche: Grazer Krauthäuptel

Grazer Krauthäuptel – frischer Frühlingsgruß aus der Region

Salatfans freuen sich über den Saisonstart des Grazer Krauthäuptels: Ein Salat frisch aus der Region mit wenig Energie bei nährstoffreichem sowie sättigendem Volumen machen ihn zum perfekten Frühlingsgemüse.

Der Grazer Krauthäuptel (Lactuca sativa var. capitata) zählt zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er gilt als Regionalsorte, die sich durch traditionelles Wissen und viel Erfahrung über Jahrzehnte optimal entwickelt und an die lokalen Gegebenheiten angepasst hat. Spezielle tiefgründige, sandige, lehmige Böden und illyrische Klimaverhältnisse rund um die Grazer Landeshauptstadt bieten beste Voraussetzungen für den Anbau von Gartensalat höchster Qualität. Charakteristisch ist seine oft intensiv ausgeprägte Rotfärbung der Blattränder. Der Salat schmeckt leicht süßlich, aromatisch und ist frei von Bitterstoffen.

Erstmals wächst in diesem Jahr der Grazer Krauthäuptel als ausgezeichneter Wasserschutz-Salat. Ermöglicht wird dies durch eine freiwillige Initiative von acht Gemüsebauern, die sich um aktiven Wasserschutz bemühen. Die Humusvermehrung, das Fördern der so wichtigen Bodenfruchtbarkeit und des vielfältigen Bodenlebens, der Anbau von Zwischenfrüchten, regelmäßige Boden- und Wasseruntersuchungen sowie Humusbilanzierungen sind gelebte Praxis der Wasserschutz-Bauern. Wissenschaftlich begleitet werden ihre freiwilligen Wasserschutz-Aktivitäten durch die Bioforschung Austria (Wien), fachliche unterstützt werden sie von der Landwirtschaftskammer, den Umweltberatern sowie vom Kompetenzzentrum Acker, Humus und Erosionsschutz.

Schlanke Kalorien mit Nährstoffplus

Der beliebte Blattsalat hat ganz schön was im Köpfchen. Sein hoher Wassergehalt von über 90 % macht ihn primär zu einem kalorienarmen Lebensmittel, sofern das Dressing ebenfalls „schlank“ ausfällt. Die übrigen Inhaltsstoffe bieten eine geballte Nährstoffdichte an Eiweiß, Ballaststoffen und zahlreiche Vitamine wie Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6, und Vitamin C sowie Spurenelementen und Mineralstoffen wie Calcium, Kalium, Mangan, Kupfer, Zink, Phosphor und Eisen.

Wer mit dem Häuptelsalat seine Vitamin C-Versorgung unterstützen möchte, sollte besonders zu den dunklen Außenblättern greifen. Sie enthalten ca. 50-60 % des antioxidativ wirksamen Vitamins. In den äußeren Kopfblättern sind es nur noch 20-30 %, die inneren haben gar nur mehr 10-20 % zu bieten. Die beliebten Salatherzen können nur mehr rund 5 % zu Buche schlagen.

Eine Vergleichsanalyse von frischem Grazer Krauthäuptel und foliertem Eishäuptel (Eissalat) am Landwirtschaftlichen Versuchszentrum Steiermark, Außenstelle Wies, zeigte, dass der folierte Eissalat nur rund 10 Prozent des Vitamin-C-Gehaltes im Vergleich zum frischen Grazer Krauthäuptel aufwies.

Herausgehoben unter den Vitaminen sei auch der nennenswerte Folsäure-Gehalt. Wie auch andere grüne Gemüsesorten, kann der Blattsalat damit einen wertvollen Beitrag zur eher mangelhaften Versorgung mit dem wichtigen Vitamin leisten. Folsäure spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel. Vor allem in der Schwangerschaft ist eine ausreichende Versorgung für eine gesunde Entwicklung des Babys entscheidend.

Auf Grund der weichen Blätter und der leichten Verdaulichkeit wird der Krauthäuptel auch gerne in der Diät- und Krankenkost eingesetzt. 

Richtige Zubereitung für volle Nährstoffpower

Der Salat sollte nur kurz unter fließend kaltem Wasser von Schmutz und unerwünschten Kleinstbewohnern befreit werden. Ein Wasserbad nimmt ihm den frischen Biss, außerdem werden die wertvollen Nährstoffe ausgelaugt.

Je weniger Fläche mit Wasser und Luft in Berührung kommt, desto besser können die Nährstoffe bewahrt werden. Deshalb große Salatblätter erst nach dem Waschen in mundgerechte Stücke zerkleinern.

Nach dem Waschen empfiehlt es sich möglichst viel Wasser aus den Blättern zu schütteln. Dafür verwendet man am besten eine Salatschleuder oder man tupft den Salat mit Küchenpapier oder einem Küchenhandtuch trocken – dann können sich Salat und Dressing optimal vereinen! 

Als Basis für Marinaden eignen sich am besten kaltgepresste Öle wie das steirische Kürbiskernöl. Fettarme Alternativen lassen sich mit Joghurt kreieren. Wichtig: Den Salat erst kurz vor dem Essen anmachen, sonst fällt er zusammen. 

Richtig lagern, länger genießen

Der Häuptelsalat ist recht empfindlich und sollte deshalb nicht sehr lange gelagert werden. Am besten hält er sich im Kühlschrank. Allerdings sollte er dabei von Äpfeln oder Tomaten ferngehalten werden, da diese ein Reifegas abgeben und so das Welken des Salates beschleunigen.

Frisch vom Feld auf den Tisch: unser Rezepttipp für frühlingshaften Salatgenuss.

Zurück zur Übersicht

Neueste Veranstaltungen und Termine

ALLE ANZEIGEN

MI 05

Webinar: Knödelgenuss

05.05.2021

Kugelrund und vielseitig - so präsentiert sich dieses Webinar.

Mehr erfahren
DO 06

Webinar: Spargel - der Star des Frühlings ist da!

06.05.2021

Koch´ einfach mit - wir kochen@home  - Spargelgerichte!

Mehr erfahren
SA 08

Webinar: Backen mit Kindern - Muttertagsgebäck

08.05.2021

Brotwiese oder Bäckerblume – buntes Muttertagsgebäck gemeinsam backen.

Mehr erfahren
MI 19

Webinar: Erdbeeren - das ganze Jahr genießen

19.05.2021

Jetz is Erdbeerzeit - mach was draus!

Mehr erfahren