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Aronia-Dinkelbrot

ca. 1h
Aronia-Dinkelbrot

Zutaten

500 g Dinkelvollkornmehl, 150 g Walnüsse, 2 EL getrocknete Aroniabeeren, 1 EL Aroniapulver, 2 TL Salz, 2 EL Apfelessig, 30 g Germ, 500 ml Wasser, Haferflocken zum Bestreuen

Zubereitung

Alle Zutaten in einer großen Schüssel vermengen und mit dem Knethaken zu einem flüssigen Teig kneten. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen und mit Haferflocken oder anderen Getreideflocken bestreuen. Das Brot in den kalten Backofen geben und 50 Minuten  bei 180 °C bei Ober- und Unterhitze backen.

Wissenswertes über Aronia – ein „Superfood“

Aronia – auch Apfelbeere oder schwarze Eberesche genannt – ist eine violette Beerenfrucht die ursprünglich aus Nordamerika stammt. Die für Ernährungszwecke bedeutendste Art ist Aronia melanocorpa. Bei den Früchten handelt es sich botanisch gesehen nicht um Beeren – wie der Name vermuten lässt – sondern um Sammelbalgfrüchte, genauso wie Äpfel und Birnen, die zu den Rosengewächsen zählen.

In Österreich wurden letztes Jahr knapp 1.600 t geerntet – davon mehr als 700 t in der Steiermark. Damit zählt die Steiermark mit einer Anbaufläche von 286 ha zu den Hauptanbaugebieten in Österreich.

Die Beere gilt wegen ihres hohen Gehaltes an Flavonoiden und phenolischen Säuren als richtiges Superfood. In bisherigen Studien lassen sich folgende gesundheitsfördernde Wirkungen beschreiben: antioxidativ, entzündungshemmend, leberprotektiv und antikanzerogen.
Die frische Beere besteht hauptsächlich aus Wasser und Kohlenhydraten. Aber vor allem im Vitamin- und Mineralstoffgehalt und noch mehr im Bereich der sekundären Pflanzeninhaltsstoffe punktet die Aronia.
100 g frische Beeren bieten 14 mg Vitamin C – 1 Glas Aroniasaft (250 ml) deckt somit 50 % der empfohlenen Zufuhr an Vitamin C eines Erwachsenen!
Die Aronia ist auch reich an Kalium – hier deckt 1 Glas Aroniasaft über 30 % der wünschenswerten täglichen Zufuhr eines Erwachsenen!
Aber als wirkliches Superfood wird sie – im Vergleich zu anderen Superfoods wie Acai- oder Gojibeere -  durch den hohen Gehalt an Flavonoiden, z.B. den wasserlöslichen Anthocyanen, die für die blau-violette Färbung der Beere verantwortlich sind. Mit 349 mg pro 100 g liegt sie nur knapp hinter der Holunderbeere mit 485 mg pro 100 g. Anthocyane gelten als starke Antioxidantien.

Dank ihrer tollen Nährstoffzusammensetzung soll sie Krebserkrankungen vorbeugen (antikanzerogene Wirkung), Blutdruck und Cholesterinspiegel, sowie den Blutzucker regulieren helfen und sich günstig auf das Herz-Kreislaufsystem und das Immunsystem auswirken. Daneben noch die Verdauung und den Körper bei der Entgiftung unterstützen.

Nachhaltigkeit
Auch hier bietet die Aronia gegenüber exotischen Beeren wie Acai- und Gojibeeren Vorteile. Diese stammen in der Regel aus Südamerika oder China und müssen erst weit zu uns transportiert werden – Aronia wächst vor unserer Haustür!

Verwendung
Die Verwendung der Aronia ist genauso vielfältig wie ihre Inhaltsstoffe: Sehr verbreitet ist der Aroniasaft, aber auch Konfitüre/Fruchtaufstrich, Desserts, Joghurt und Kompott. Als Hauptspeise kommt sie in Form von Frucht- und Gewürzsoßen zum Einsatz. Geschrotete Beeren eigenen sich als Zugabe bei Salz, Senf und Essig. Zur Herstellung von Aroniapulver wird der Trester getrocknet und fein gemahlen. Es kann als Likör, Wein, Tee oder Zusatz in Müslis, Smoothies und Brot verwendet werden. Im Gebäck dient sie als natürlicher Farbstoff.
Frisch ist die Aronia hingegen wenig schmackhaft, da sie durch den hohen Gerbstoffgehalt herb schmeckt. Sie sollte frisch auch nicht in zu großen Mengen gegessen werden, da die Samen blausäurehältig sind.

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