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Paradeiserquiche de Luxe

ca. 60min
Paradeiserquiche de Luxe

Zutaten

Teig:
300 g Mehl (Weizen oder Dinkel), 120 g Butter, 125 ml Sauerrahm, Salz

Belag:
4 Eier, 150 g geriebener Käse (z. B. Emmentaler), 150 g Cocktailparadeiser, 150 g Kochschinken, 125 ml Sauerrahm, Salz

Zubereitung

Mehl und Salz mit Butter verbröseln. Dann den Sauerrahm darunter kneten und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Kühl stellen.

Inzwischen den Belag vorbereiten. Cocktailparadeiser quer halbieren und Schinken in kleine Würfel schneiden. Sauerrahm und Eier glattrühren und würzen.

Teig in der Größe der Tortenform plus 4 cm ausrollen. Teig in den Tortenring mit Boden einlegen und die überstehenden Ränder an der Seite gleichmäßig andrücken, damit der Belag von unten und von der Seite umgeben ist.

Den Schinken auf dem Tortenboden verteilen und die Sauerrahm-Eimasse darüber gießen. Nun die halbierten Paradeiser mit der Schnittfläche nach oben darauf verteilen.

Im vorgeheizten Backrohr bei 160 °C 35-40 Minuten goldbraun backen. Danach 10 Minuten im Backrohr rasten lassen. In Stücke teilen und am besten mit frischem Blattsalat servieren.

Wissenswertes über Paradeiser

Ursprünglich stammen die Paradeiser aus Peru und Ecuador. In Mexiko wurden sie erstmals kultiviert. Die Azteken nannten sie „Tomatl“, woraus schließlich der Name „Tomate“ hervorging.

Die Österreicher machten ihren „Paradeiser“ daraus. Weit über 2500 Sorten gibt es. Während früher klassische Fleischtomaten in Omas Garten wuchsen, sind heute viele weitere Sorten, wie die herrlich duftenden und aromatischen Rispentomaten oder die praktischen Cherrytomaten in verschiedenen Formen und Farben, erhältlich.

Paradeiser haben in Österreich von Juni bis Ende Oktober Saison. Aus geschütztem Anbau gibt es sie auch schon ab März.

Im Umgang mit der paradiesischen Frucht sind Fingerspitzengefühl und Sorgfalt gefragt. Sie ist besonders druckempfindlich und mag es nicht gerne kalt. Bei Temperaturen über 13 °C reift die Frucht nach und kann ihr volles Aroma entwickeln. Bei diesem Prozess gibt sie das Reifegas Ethylen ab, das andere Obst- und Gemüsesorten schneller reifen lässt, weshalb Sie Paradeiser lieber gesondert aufbewahren sollten.

Paradeiser sind in der Küche vielfältig einsetzbar. Es empfiehlt sich dabei den grünen Stielansatz zu entfernen, da er kleine Mengen des giftigen Solanins enthält. Dieses kann Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen. Auch unreife Tomaten sind solaninhältig.

Wer ein bisschen Geduld wahrt, kann kalorienarme Nährstoffbomben ernten. Je mehr Licht und Sonne die Paradeiser bekommen, desto reicher sind sie an ihren wertvollen Inhaltsstoffen. Die bedeutendste Substanz darunter ist das Lykopin, welches ihr auch die herrlich rote Farbe verleiht. Lykopin gehört zu den Antioxidantien, die den Körper und seine Zellen vor aggressiven Sauerstoffradikalen schützen. Lykopin kann der Körper übrigens aus gekochten Paradeisern noch besser aufnehmen als aus rohen Früchten.

Beim Einkauf sollte darauf geachtet werden, dass die Paradeiser prall und fest sind und keine Faulstellen aufweisen. Je reifer die Früchte sind, desto druckempfindlicher sind sie. Beim Transport ist hier Vorsicht geboten.

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