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Wildkräutersuppe

ca. 30min
Wildkräutersuppe

Zutaten

2 Handvoll Wildkräuter von verschiedenen Frühlingspflanzen (Bärlauch, Löwenzahn, Taubnessel, Scharbockskraut, Spitzwegerich, Schafgarbe, Brennessel, Vogelmiere, Labkraut, …), 50 g Butter, 1 Zwiebel, 1 Knoblauch, 3 große Erdäpfel, 1,5 l Gemüsesuppe, 2-3 EL Schlagobers, Salz, Pfeffer, Muskat

Für die Croutons:
150 g altbackenes Bauernbrot, 1/2 kleine Zwiebel, 1 EL Butter, 1 EL gehackte Wildkräuter

Zubereitung

Wildkräuter nach dem Waschen trockentupfen und grob hacken. Ca. 1/3 der Kräuter zur Seite stellen. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in Butter andünsten. Erdäpfel schälen, würfeln und mit den Kräutern dazugeben. Mit der Gemüsesuppe aufgießen und köcheln lassen, bis die Erdäpfel weich sind. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die restlichen Wildkräuter (1 EL zurückbehalten) und Schlagobers dazugeben, kurz ziehen lassen und die Suppe dann pürieren.

Für die Croutons Brot in Würfel schneiden und mit feingehackten Zwiebeln in Butter anrösten und die restlichen Wildkräuter dazugeben.

Wissenswertes über Wildkräuter:

Genaue Aussagen zu Inhaltsstoffen von Wildkräutern sind schwierig zu treffen. Der Gehalt schwankt je nach Standort und Bodenbeschaffenheit stark. Grundsätzlich kann man sagen, dass Wildkräuter, gesammelt auf mageren, extensiven, d. h. wenig bis gar nicht gedüngten Wiesen, oder im Wald, mehr wertgebende Inhaltsstoffe haben.

Im Vergleich zu vielen Kulturpflanzen sind Wildkräuter in der Regel besonders reich an Vitamin C, Eisen, Magnesium, sekundären Pflanzenstoffen und hochwertigerem Eiweiß.

Tipps zum richtigen Sammeln:

  • Die günstigste Tageszeit zum Sammeln ist der späte Vormittag eines sonnigen Tages, wenn der Frühreif abgetrocknet ist und die Sonnenstrahlen die Blätter noch nicht ausgetrocknet haben.
  • Bei feuchtem Wetter sollten Pflanzen nicht gesammelt werden, da die meisten Krankheitserreger die Feuchtigkeit lieben.
  • Denke auch daran, den Eigentümer zu fragen ob gesammelt werden darf.
  • Blätter: junge frische Blätter, Triebspitzen oder Sprossen sammeln - sie enthalten vor dem Blühen der Pflanze die meisten Wirkstoffe  
  • Blüten: sollten kurz nach dem ersten Erblühen geerntet werden
  • Früchte: sollten vollreif sein
  • Samen: sollten erst nach dem Abblühen gesammelt werden
  • Wurzeln: werden am besten im Herbst nach Einzug der Pflanze geerntet und noch bevor der Boden gefroren ist, alternativ vor dem Austrieb im Frühling; Wurzeln von zweijährigen Pflanzen sind im ersten Winter zu ernten, im zweiten sind sie verholzt

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