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Lebensmittel der Woche: Brennnessel

27.03.2022 16:19
Lebensmittel der Woche: Brennnessel

Brennnessel: Heilpflanze des Jahres 2022

Nach dem Winter ist der Appetit auf frisches Grün meist besonders hoch. Die Brennnessel ist das wohl bekannteste Wildkraut, das sich schon zeitig ernten lässt. Wenn sich seine ersten grünen Spitzen in der Natur ausbreiten, ist der Frühling nicht mehr weit. Aufgrund seiner Brennhaare ist das Kraut besonders bei Gärtnern aber nicht nur beliebt. Wer allerdings damit umzugehen weiß, darf mit dem vermeintlichen Unkraut einen kulinarischen und gesundheitlichen Schatz heben.

m Brennnesseln zu sammeln, sollte man sich möglichst wenig befahrene Orte am Wald- und Wegesrand suchen. Handschuhe schützen, wenn die Brennhaare der Pflanze beim Berühren brechen. Diese enthalten Ameisensäure, die durch die Verletzung frei werden und ein unangenehmes Brennen auf der Haut verursachen kann. Schnell sein lohnt sich, denn die besonders jungen Triebe brennen nicht und können mit der bloßen Hand geerntet werden. Sie schmecken außerdem besonders zart und aromatisch.

Die kulinarischen Qualitäten der Brennnessel gehen weit über den beliebten Brennnessel-Spinat hinaus. Das feinsäuerliche und nussige Aroma macht sich hervorragend in Suppen, Pestos, Aufstrichen, Risotto, Quiche oder Eierspeisen. Grünen Smoothies verleiht das Wildkraut eine Extraportion Nährstoffe.
Vor der Zubereitung sollten die Blätter gründlich gewaschen werden. Möchte man die Blätter roh verzehren, schlägt man sie am besten in ein Tuch ein und rollt mit einem Nudelholz darüber. Das zerstört die Brennhaare und die Blätter können sicher verzehrt werden. Auch Mixen entschärft die Brennhaare, ebenso wie kurzes Blanchieren.

Neben den Triebspitzen eignen sich auch die Samen der Brennnessel zum Verzehr. Eine geballte Ladung an Eiweiß, hochwertigen Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen macht die kleinen Kügelchen zum wahren Superfood. Um sie zu gewinnen lässt man gepflückte Brennnesseln am besten für ein paar Tage trocknen und streift die Samen dann einfach ab. Diese können frisch gegessen werden. Kurz geröstet schmecken sie besonders nussig in Salat, Müsli oder einfach als Knabberei.

Neben dem antioxidativ wirksamen Vitamin C, von dem Brennnesseln übrigens ca. 25-mal so viel besitzen wie Kopfsalat, kann sich auch der Eisen- Kalium- und Kalziumgehalt der Pflanze sehen lassen. Nicht nur für Vegetarier stellen Brennnesseln eine wertvolle Eiweißquelle dar.

In der Volksheilkunde spielt die Brennnessel als Arzneipflanze seit jeher eine wichtige Rolle. Auf ihre große therapeutische Wirkung soll auch ihre Wahl zur Heilpflanze des Jahres 2022 aufmerksam machen. Ihre entschlackenden Eigenschaften macht sie zum perfekten Frühlingsgemüse. Auch bei Rheuma kann das Wildkraut unterstützen. Bei Harnwegserkrankungen hat sich Brennnesseltee etabliert. Ein breites Spektrum an sekundären Pflanzenstoffen ist für die vor allem antioxidative und entzündungshemmende Wirkung der Heilpflanze Urtica dioica verantwortlich.

Den passenden Rezepttipp gibt’s diesmal von Seminarbäuerin Inge Maria Conrad: Brennnesselspinat-Knödel

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